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Frühling im Kindergarten – 12 Aktivitäten-Tipps



Der Frühling ist da! Das Wetter wird langsam besser, die ersten Insekten sind wieder unterwegs und die Blumen blühen, die Natur erwacht zu neuem Leben. Eine bessere Möglichkeit gibt es nicht, die Natur zu erkunden, und endlich wieder mehr nach draußen gehen zu können. Doch immer nur auf den Spielplatz des Kindergartens zu gehen, wird auch irgendwann langweilig. Deswegen finden Sie hier zwölf Aktivitäten für den Kindergarten im Frühling, die sich schnell und örtlich flexibel umsetzen lassen. 

1. Spielplätze in der Umgebung erkunden 

Es muss nicht immer der Kindergartenspielplatz mit Spielhäusern und Fahrzeugen sein. Sicher gibt es in der Umgebung des Kindergartens noch mehr Spielplätze, die erkundet werden können. Vielleicht kennt auch eines der Kinder einen besonderen Spielplatz in der Umgebung, den es der Gruppe zeigen kann? Oder es entsteht gleich ein ganzes Projekt, in dem die Kinder der Gruppe ihre Lieblingsspielplätze vorstellen und verschiedene Spielplätze entdecken können.

2. Ein Picknick veranstalten 

Ganz gleich, ob auf dem Kindergartengelände oder im nahegelegenen Park, draußen essen kann ein besonderes Erlebnis sein. Wenn die Kinder ihr Frühstück selbst mitbringen, lässt sich die gemeinsame Frühstückspause auch spontan nach draußen verlegen, da die Kinder ihr Frühstück sowie in einer Brotdose verpackt dabei haben. Auch wenn die Kinder normalerweise kein Frühstück mit in den Kindergarten bringen, lässt sich ein Picknick mit wenig Aufwand organisieren. Entweder werden die Eltern gebeten, an diesem Tag ihren Kindern ein Frühstück oder Mittagessen mitzugeben, oder das Picknick wird durch die Erzieher:innen (vielleicht sogar gemeinsam mit einigen der Kinder) vorbereitet. Hierfür bieten sich Kleinigkeiten an, die ohne Besteck gegessen werden können, wie beispielsweise geschnittenes Obst oder Gemüse, hartgekochte Eier, Waffeln oder belegte Brote.

3. Einen Ausflug in die Natur machen 

Ob im Wald, im Park oder am Strand: in der Natur gibt es im Frühling viel zu entdecken. Die Blumen beginnen zu blühen, die ersten Insekten erwachen aus ihrer Winterruhe, und die Natur erwacht zu neuem Leben.

4. Blumen basteln  

Mit wenig Material lassen sich schnell die verschiedensten Blumen basteln. Der Stängel kann aus Tonkarton ausgeschnitten werden, aber auch ein grünes Stück Pfeifenputzer kann hierzu genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein grün angemaltes Holzstäbchen oder ein grün bemalter Zweig. Hieran kann eine bunte Blüte geklebt werden, die vom Kind ganz individuell gestaltet werden kann. Ob fein säuberlich aus Tonpapier ausgeschnitten, aus zusammengeknülltem Transparentpapier am Stängel festgebunden oder aus bunten Wollfäden am Stängel festgeknotet, je nach Alter und Fähigkeiten des Kindes gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Blume zu basteln, die ebenso individuell ist, wie ihr natürliches Vorbild im Garten.

5. Bilder aus Naturmaterialien legen 
 
Aus Stöckern, Blättern oder Blüten lassen sich tolle Bilder legen. Hier können die Kinder alles nutzen, was sie finden. Vielleicht entsteht so auch ein großes Gemeinschaftsbild?

6. mit Naturmaterialien spielen 

Es muss nicht immer Spielzeug sein, auch mit Naturmaterialien können Kinder wunderbar spielen. Sie werden staunen, welche Ideen die Kinder entwickeln.

7. Das Gedächtnis trainieren   

Mit Naturmaterialien lässt sich spontan ein Merkspiel umsetzen, dessen Schwierigkeitsgrad jederzeit erhöht werden kann. Benötigt werden nur einige Dinge aus der Natur, z.B. Blüten, Blätter, Stöcker, Kastanien oder was sonst noch in der Umgebung zu finden ist. Diese Dinge werden in einem festgelegten Bereich ausgelegt. Für den Anfang reichen sechs bis acht Teile, später können weitere hinzukommen. Die Kinder haben einen Moment Zeit, sich genau zu merken, was dort liegt und wo es liegt. Danach schließen sie die Augen. Eines der Kinder verändert nun eine Sache (es kann etwas weggenommen, anders hingelegt oder neu hinzugelegt werden). Die anderen Kinder dürfen nun ihre Augen wieder öffnen. Wer als erstes errät, was verändert wurde, darf die nächste Veränderung vornehmen. 

8. Bäume ertasten 

Für Kinder ist es eine spannende Erfahrung, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Gerade die Rinde von Bäumen lässt sich gut ertasten. Hierfür bietet sich ein Spiel an.

Die Kinder finden sich paarweise zusammen. Ein Kind kann entweder die Augen schließen oder sich die Augen mit einem Tuch verbinden lassen. Das andere Kind führt das nicht-sehende Kind zu einem Baum in der Umgebung und lässt es den Baum ertasten. Danach führt es das Kind zum Ausgangspunkt zurück. Nun kann das Kind probieren, „seinen“ Baum wiederzufinden. Anschließend wird gewechselt.

9. Naturfotos ohne Kamera   

Gerade bei einem Waldspaziergang gibt es viele verschiedene Dinge zu entdecken. Dabei geht der Fokus auf einzelne Dinge schnell verloren. Auch hierfür bietet sich ein Partnerspiel an. Ein Kind ist dabei die „Kamera“, das andere Kind der*die Fotograf*in. Der*die Fotograf*in führt die „Kamera“ durch den Wald und „fotografiert“ Dinge, die ihm auffallen. Die „Kamera“ schließt währenddessen die Augen und öffnet sie nur, wenn das Foto aufgenommen wird. Zwischendurch können die Kinder ihre Rollen wechseln. Anschließend bietet es sich an, mit den Kindern über ihre Entdeckungen zu sprechen.

10. Auf Spurensuche in der Natur 

Material: Wachsmalstifte, Buntstifte und Papier

Draußen lassen sich viele verschiedene Abdrücke sammeln. Legt man ein Blatt Papier flach auf eine Oberfläche und malt vorsichtig mit einem Stift darüber, überträgt sich das Muster der Oberfläche auf das Papier. In einem Wettbewerb kann das Kind gekürt werden, das die meisten unterschiedlichen Muster findet, oder das ein besonders schönes Muster entdeckt hat, welches sonst niemand gesammelt hat. Hierzu braucht man nicht für jedes Muster ein neues Blatt, es reicht auch aus, das Blatt in kleinere Kästchen aufzuteilen, in die die Muster gemalt werden.

11. Ein Klassiker der Kinderspiele: Bäumchen wechsel dich!  

Ein Spiel, das ganz ohne Material auskommt und überall mit einer beliebigen Gruppengröße gespielt werden kann, ist Bäumchen, wechsel dich! Ein Kind steht in der Mitte, die anderen Kinder drumherum an festen Plätzen verteilt. Im Park oder Wald kann sich jedes Kind z.B. einen Baum aussuchen, an dem es steht. Nun ruft das Kind in der Mitte: „Bäumchen, wechsel dich!“. Daraufhin suchen sich alle Kinder einen neuen Platz. Wer seinen Platz verloren hat und keinen neuen findet, geht in der nächsten Runde in die Mitte. 

12. Mit Straßenkreide malen 

Ein weitere, bei Kindern beliebte Aktivität, ist das Malen mit Straßenkreide. Die Kinder können beim Malen ihrer Phantasie freien Lauf lassen oder zu einem vorgegebenen Thema malen. So können bunte Frühlingsbilder entstehen. Oder die Kinder malen gemeinsam ein großes Frühlingsmandala mit Schmetterlingen und Blüten.

Oriana R. / 13.04.2022

Zur Autorin: Mein Name ist Oriana und ich habe kürzlich mein Studium in Geschichte und Pädagogik beendet. Ich bin seit fast 10 Jahren als ehrenamtliche Lesepatin tätig und habe schon über 40 Grundschulkinder beim Lesenlernen begleitet. Nebenbei durfte ich zahlreiche Projekte organisieren und durchführen, unter anderem ein Wochenende im Wald, mehrere Theaterstücke und ein Geschichtsprojekt. Seit kurzem arbeite ich hauptamtlich mit Grundschulkindern in einer Gruppe für soziales Lernen und Hausaufgabenbetreuung. Besonders wichtig sind mir in meiner Arbeit die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und die Umsetzung der Kinderrechte im Gruppenalltag.